Im Sommer 2011 kam die legendäre englische Hardrockband Deep Purple, die zu den Schöpfern des Hardrock und des Classic-Rock gelten, zu vier Livekonzerten nach Deutschland.
Am Freitag, 22. Juli 2011 um 20 Uhr hat Ian Gillan mit seiner Band und einem klassischen Orchester beim Berner Open-Air am Kocherufer in Künzelsau gezeigt, dass die energiegeladene Band auch 40 Jahre nach ihrer Gründung die Fans der ersten Stunde gleichwohl wie das jüngere Publikum mitreißen kann.
Bereits seit 1998 gastieren Stars wie Elton John, Chris de Burgh, Joe Cocker oder die Scorpions im Schloßpark von Künzelsau.
Die Rockgruppe "Deep Purple", Erfinder des wohl berühmtesten aller Gitarrenriffs, wurde von der "Neuen Philharmonie Frankfurt" begleitet.
Mit Klassikern wie "Smoke on the water", "Child in time" und "Highway Star" hat die Band Musikgeschichte wie keine andere geschrieben.
Elf Jahre nachdem Deep Purple in Deutschland erstmals mit Orchester aufgetreten sind, tourten sie hierzulande wieder in großer Besetzung.
Statt das Opus ihres Ex-Mitglieds Jon Lord einmal mehr aufzuführen, setzte das anglo-amerikanische Quintett beim Brückenschlag zwischen U(nterhaltungs)- und E(rnster)-Musik nun einen ganz neuen Schwerpunkt: Individuelle, bislang ungehörte Arrangements vieler populärer Titel, aber auch rarer Songperlen ihres 43-jährigen Schaffens - von „Smoke On The Water“ und „Pictures Of Home“ über „When A Blind Man Cries“ bis „Wring That Neck“ oder „Fools“. Diese wurden von Sänger Ian Gillan, Bassist Roger Glover, Schlagzeuger Ian Paice, Gitarrist Steve Morse und Keyboarder Don Airey im Zusammenspiel mit dem großen Klangkörper eines gut 50-köpfigen Orchesters (inklusive Streichern, Holz- und Blechbläsern) facettenreich präsentiert. Berührungsängste gab es bei dieser „gelungenen Verschmelzung von Hardrock und Klassik, Jazz und Pop“ (Der neue Tag) nicht, denn hier gilt: Gegensätze ziehen sich an! „Da machte kein Schlagzeug-Donner die Streicher platt, da verstärkte die Rockband das Orchester mit seinem typischen Instrumentarium. Hohe Qualität. Verdiente Standing Ovations“ (Südwest Presse).